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  Bericht von der Jugendallianz-Gebetsnacht 
  am 25. September 1998 

 
 

Die meisten Jugendlichen kamen zwar nur aus zwei Gemeinden (Zaunpfahl: Der Rest hat was verpasst!), und wir waren auch nur 32 Leute, aber Gott war auch da! Von 19.15 bis 0.40 Uhr haben wir gebetet. Mit einer kleinen Pause von einer halben Stunde.

Zuerst beteten wir Gott durch Lobpreis und mit Liedern an. Bald kam ein Eindruck, dass wir Buße tun sollten, wo Dinge zwischen uns und Gott stehen. Wenn wir rein vor Gott stehen, bewirkt unser Gebet Großes! (Siehe Jakobus 5,16) Ein weiteres Bild war die Geschichte, dass Menschen einer Fatamorgana nachgelaufen sind und enttäuscht waren. Aber der Heilige Geist kam als Leiter und führte die Gruppe in ein anderes Land zu einer frischen Quelle. So befreit und ermutigt konnten wir weitermachen.

Wir kamen zu dem Punkt, für unsere Politiker und für die Bundestagswahl zu beten, die nur zwei Tage später stattfinden sollte. Zunächst erklärte Siegfried anhand der Bibel, dass jede Staatsgewalt von Gott eingesetzt ist und dass es unser Auftrag ist, für die Politiker zu beten. Paulus nennt dies im gleichen Atemzug wie es Gottes Wunsch ist, dass alle Menschen geretten werden (2. Timotheus 2,1-4). Wir Christen haben eine große Verantwortung für unsere Politiker. Wir lernten sogar, dass es unsere Mitverantwortung ist, wenn Politiker große Fehler machen.

Die Reaktion war eindeutig, so dass Viele ersthaft für die Verantwortlichen beteten. Wir wollten, dass die Bundestagswahl entsprechend Gottes guten Plan für Deutschland ausgeht. Dabei war es niemandes Anliegen, irgendeinen Kandidaten oder Partei in Wort und Gebet zu favorisieren.

Daraus entwickelte sich eine intensive Zeit der Fürbitte für unser Land und unsere Gesellschaft, in der so viele gute göttliche Werte verlorengegangen sind. Das gipfelte in dem Ruf: »Herr, schenke uns Erweckung! Und tu das schnell! Bitte beeile Dich!«

Zum Ende dieser Fürbittezeit rief Gott zur jungen Generation: »Wer will wie ein Daniel aufstehen und in einer Gesellschaft, deren Werte oft nicht von Gott bestimmt sind, Widerstand leisten und Gott gehorchen? Wo sind die "Josuas" und "Esthers", die Gott herausfordert?« Der Ruf war klar und die meisten kamen, um sich segnen zu lassen. Gott gab uns viele Zusprüche, dass er mit dieser Generation Erweckung vorbereitet.

Ein Leiter bat die Jugendlichen um Vergebung, dass seine Generation es versäumt hat, die Werte Gottes in der Gesellschaft hochzuhalten. Statt dessen haben wir uns daran gewöhnt und uns damit arrangiert. Die Leiter ließen sich in Demut von den Teenies segnen, und Gottes Kraft war erfahrbar.

Dann hatten wir ein halbe Stunde Pause, in der wir uns auch über das üppige Büffet mit belegten Broten hermachen konnten.

Nach der Pause blieben wir eine zeitlang in absoluter Stille und achteten darauf, welche Gebetsanliegen uns Gott aufs Herz legen wollte. Die gesammelten Anliegen waren vielfältig und konkret. Wir bildeten daraus drei Oberthemen und für jedes betete eine Gruppe in einem anderen Raum. Nachdem wir Gott unser Herz ausgeschüttet hatten, hörten wir wieder in Stille, was er uns zu sagen hat. Die Ansätze, die er uns gab, waren praktisch und konkret.

Schließlich bin ich glücklich und müde um halb 4 in der Nacht ins Bett gekommen. Ich bin mir sicher, dass Gott sich an diesem Abend gefreut hat, weil wir unser Gebet an seinem Herzen ausrichten wollten und wir dadurch für Dinge beten konnten, die ihm selber ganz wichtig sind. Ich freue mich, dass Gott einmal mehr seine junge Generation ermutigen und auffordern konnte, wirkungsvolles Salz der Erde zu sein.

 
   
 
 

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